In den vergangenen Tagen sind enorme Energien auf uns eingeprasselt. Die Sonne hat uns reich beschenkt – mit Elektronen und Protonen, die auf unser Bewusstsein und unseren Körper wirken.
Beides ist für die Veränderung, in der wir uns befinden, von großer Bedeutung.
Die Symptome sind sehr verschieden. Manche merken gar nichts. Dazu gehöre ich nicht!
Mich hat es voll erwischt: starke Schmerzen im Beckenbereich, sodass mir die Tränen liefen, begleitet von existenziellen Sorgen. Oder andersrum?
Schaut man sich an, welche Emotionen im Becken verankert sind, wird einem schnell klar, dass der Schmerz ein deutlicher Hinweis darauf ist, was mich seelisch belastet.
Doch da ist noch mehr! Denn jedes Mal, wenn ich in meinem Leben Erfahrungen gemacht habe, die z. B. mit Leistungsdruck zu tun hatten, wurden diese hier gespeichert. Das ist so, weil wir nicht leiden wollen oder dürfen. Kommt ein negatives Gefühl, lenken wir uns lieber ab oder suchen andere Wege, diesen Schmerz nicht spüren zu müssen.
Das Gefühl wird in seinem Fluss unterbrochen und zum Stillstand gezwungen. Wohin also damit? Es ist in uns, also bleibt es auch da. Es wird im Körper abgespeichert.
Damit ein Gefühl, das entsteht, auch wieder gehen kann, muss es fließen dürfen. Wir müssen es also fühlen.
Wenn etwas auftaucht – ein Schmerz oder Gefühle der Angst –, nimm dies bewusst wahr und lass es zu. Spüre hin, anstatt es „weg haben“ zu wollen.
Wenn dein Kind weinend zu dir kommt, würdest du vermutlich auch nicht die Tür schließen, damit du das nicht ertragen musst.
Natürlich gehst du hin, bewahrst die Ruhe und fragst, was passiert ist. Manchmal weint das Kind dann noch mehr, wenn es erst einmal in den Armen eines geliebten Menschen gehalten wird. Und du lässt es zu, auch wenn du immer noch nicht weißt, warum es weint. Es dauert so lange, wie es dauert. Irgendwann beruhigt es sich, und du erfährst, was war. Du sprichst liebevoll zu ihm, sodass das Kind unbeschwert losziehen kann, um die Welt weiterhin unbelastet zu erfahren.
Würden wir mit unseren eigenen Gefühlen immer so umgehen, hätten wir keine Probleme.
Daher meine Frage: Wie fühlst du dich? Lässt du zu, alles zu fühlen? Hast du Verständnis und bist liebevoll zu dir? Nimmst du dir die Zeit, die du brauchst, damit du das Leben unbelastet erfahren kannst?


Ein Kommentar
https://youtu.be/2C5WnlKNc3o?si=frH3IGfccYY3Pk-8
Neulich hat mich Christiane darauf aufmerksam gemacht, als ich über Schmerzen in der Leistenregion klagte…..
LG Dieter